iPhone SE und ein kleineres iPad Pro – Frühjahrsputz bei Apple

iPhone SE und iPad Pro in 9,7 Zoll – alle Farben

Ein iPhone SE in 4 Zoll und das bereits bekannte iPad Pro nun in 9,7 Zoll – so lauten die wesentlichen Neuheiten, die Apple zum Frühlingsanfang 2016 präsentierte. Beide kann man bereits ab dem 24.3. vorbestellen, also gerade mal drei Tage nach der Präsentation. Sie werden ausgeliefert oder sind zur Abholung bereit am 31. März. Neu gegenüber ihren direkten Vorgängern ist bei beiden die Ergänzung einer Variante in Rosé-Gold.

Apple iPhone SE rosé-gold

Optische Anleihe beim iPhone 5s: Apples neues iPhone SE, hier in Rosé-Gold

iPhone SE

Optisch gleicht das iPhone SE weitestgehend dem iPhone 5s. Mit der bekannten Bildschirmgröße von 4 Zoll richtet es sich auch vornehmlich an diejenigen, denen das iPhone 6 in 4,7 oder 5 Zoll zu groß ist. Anders als das 5c, das sein Innenleben damals weitgehend vom Vor-Vorgänger erbte, ist das SE technisch in vielen Punkten aktuell und dank des Prozessors A9 auch ebenso flott.

Die hochauflösende 12-Megapixel-iSight-Kamera nimmt die neuen Live-Fotos und 4K-Videos auf. Die FaceTima-Kamera auf der Frontseite hat allerdings lediglich 1,2 Megapixel wie im iPhone 6 und nicht 5 wie das 6s. Den neuen Retina-Flash, der Selfies durch eine kurzzeitige Display-Aufhellung verbessert, hat Apple dagegen wieder vom aktuelleren 6s übernommen. Nur, leider, leider hat das iPhone SE kein 3D-Touch. Was schade ist, denn der vereinfacht beim 6s auf angenehme Weise die Navigation. Und auch in Sachen Speicher ist das SE mit maximal 64 Gigabyte schwach auf der Brust.

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Apple iPad Pro in 9,7 Zoll

iPad Pro 9.7

Das vor etwa einem halben Jahr vorgestellte iPad Pro ist vielen für den normalen Gebrauch zu groß. Allein die Stiftbedienung, für die es eines besonderen Displays bedarf, begeistert natürlich trotzdem jeden, der ihn ausprobiert. Insofern lag eine „Kreuzung“ des funktionalen iPad Pro mit dem kleineren iPad Air schon nahe. Und so sieht es denn auch aus: exakt gleich groß und leicht wie das iPad Air hat nun auch das kleinere iPad Pro vier Lautsprecher, die den rechten und linken Kanal immer richtig trennen, egal, ob man das iPad quer, hochkant oder auf den Kopf stellt. Der Bildschirm ist lt. Tim Cook im Maximum um 25 Prozent heller als das Air 2 und spiegelt weniger. Eine technische Neuerung stellt vor allem die Anpassung der Farbwiedergabe an das Umgebungslicht dar. Das darf man sich wohl vorstellen wie bei einem Blatt Papier, das unter einer Glühlampe auch nicht weiß erscheint.

Anpassung an das Umgebungslicht beim iPad Pro in 9,7 Zoll

Mit diesen Bildern demonstrierte Apple bei der Vorstellung des iPad Pro in 9,7 Zoll die Anpassung des Displays an das Umgebungslicht.

Das schönste aber dürfte die mögliche Verwendung des neuen Zubehörs sein, zu dem in erster Linie der Apple-Pen gehört. Wie das große iPad Pro wird man auch das kleinere über einen Smart-Connector mit einem Tastatur-Cover verbinden können. Letzteres kommt wie beim letzten mal möglicherweise von Logitech früher als von Apple selbst.

Preislich kommt das neue iPad natürlich auch dem älteren zu Gute: in allen Speichergrößen, mit und ohne LTE wird das iPad Air 2 um einheitlich 50 Euro günstiger. Nur mit der 128 Gigabyte-Variante kann man kein Schnäppchen mehr machen; die hat Apple beim iPad Air 2 ersatzlos gestrichen und legt stattdessen beide Pro-Modelle erstmals mit astronomischen 256 Gigabyte auf. Damit und mit LTE kostet das neue iPad dann auch stolze 1099 Euro. Sein Startpreis liegt bei 599 Euro, dann mit 32 Gigabyte und ohne LTE.

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Das iPhone SE war übrigens lt. Tim Cook das letzte, das der Weltöffentlichkeit in der alt-ehrwürdigen Townhall von Cubertino präsentiert wurde. Beim nächsten will man ins neue Headquarter „Campus 2“ einladen.

Apples neues Hauptquartier, der Campus 2

Alle Bilder, Quelle: Apple

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