alles in einem | Google Termine im Windows Kalender

Ein Kalender ist bei Windows 8 natürlich dabei. Wie aber synchronisiert man Termine zwischen dem Windows-Live-Konto und einem Android-Smartphone? Eigentlich ganz einfach, denn bei Android kann man in den Einstellungen ein Exchange-Konto anlegen und sich darüber mit seiner Microsoft-ID anmelden. Wenn man seine Termine bei Google pflegt, braucht will man den umgekehrten Weg gehen, um sie in Windows zu ziehen. Kein Problem für Kontaktdaten, die man aus Google und Yahoo über Facebook und Twitter bis zu LinkedIn integrieren kann. Den Windows-Live-Kalender kann man dagegen nur über Exchange oder um ein Office 365-Konto erweitern.

Verschiedene Fremd-Apps greifen auch die Google-Termine ab. Zu den besseren gehören One Calendar und POM Calendar mit unterschiedlichen Stärken, aber leider auch Schwächen. Ein Vergleich zwischen beiden folgt tabellarisch im Anschluss an den Überblick:

One Kalender | kostenlos

OneCalendar

In OneCalendar kann man das Live-Konto des Benutzers mit einem Exchange-Server, mehreren Google-Kalendern und Facebook verbinden. In der jeweiligen Ansicht kann man sehr schön zwischen den Tagen, Wochen und Monaten blättern. Zieht man in der Monatsansicht zwei Finger auf dem Bildschirm zusammen, rückt der gerade angezeigte Monat „zurück ins Glied“ zwischen die anderen Monate und ersetzt so recht gut eine Jahresübersicht, die ansonsten fehlt. Zwischen den Monaten kann man auf diese Weise flott hin und her wischen – ähnlich der schnellen Durchsicht in einigen Fotogalerien.

Nett: Luftballons trennen Geburtstage optisch erleichternd von anderen ganztägigen Terminen. Farblich stimmen die Google-Kalender weitgehend mit den Originalfarben überein oder lassen sich ansonsten anpassen, auch für einzelne Termine. Die Farben, eine verschnörkelte Hintergrundgrafik und die Luftballons wirken alles in allem sehr soft. Die App lässt sich aber gut bedienen und hat beim Testen trotz einer Fehlermeldung alle Termine in beide Richtungen korrekt synchronisiert.

OneCalendar OneCalendar

POM Calendar | 2,99 €, kostenloser Test für 7 Tage
POM Calendar
Der POM Calendar synchronisiert zwar keine Facebook-Termine, dafür aber die Aufgaben von Google, Live und Exchange. Mit der Serienterminen, auch im 14-tägigen oder 3-wöchigen Rhythmus, und dem Import von ics-Dateien steht die App funktional besser da. Auch die Gestaltung lässt mehr Spielraum, weil nicht nur die Termine farblich angepasst werden können, sondern auch das Design.

Dennoch fehlt es POM Calendar an mehreren Stellen an einer besseren Übersicht: Eine Tagesansicht fehlt, und anders als bei OneCalendar kann man zwischen den Wochen oder Monaten nicht bequem per hin und her wischen, sondern muss sich über zwei Pfeile in der oberen linken und rechten Ecke weiter klicken. Mehrtägige Termine werden nicht durchgängig über mehrere Tage dargestellt, sondern als separate Balken für jeden einzelnen Tag – die bei einer Vielzahl weiterer Termine mit etwas Pech nicht mal direkt nebeneinander liegen. Überdies muss man bei vielen Terminen im Tagesfeld scrollen. Erleichterung, aber auch die Gefahr, einen Termin nicht wahrzunehmen, bietet die Möglichkeit, ganztägige Termine auszublenden.

Neben der Live-Kachel für den gesamten Kalender, optional ohne private Termine, kann POM Calendar auch einzelne Termine als Kachel auf die Windows-Startseite pinnen.

POM Calendar POM Calendar

Die funktionalen Unterschiede in der Übersicht

OneCalendar POM Calendar
Sprache deutsch deutsch
Konten
» Hotmail, Live oder Outlook 1 1
» Microsoft Exchange 1 1
» Google mehrere mehrere
» Facebook ja nein
Bidirektionale Synchronisation ja ja
Termine
» erstellen ja ja
» erstellen wiederkehrende nein ja
» löschen ja ja
» ändern ja ja
» einem anderen Kalender zuordnen nein nein
Ansichten
» Tag ja nein
» Woche ja ja
» Monat ja ja
» Jahr jein nein
Wochenzahlen ja ja
Design
» Kalenderfarben änderbar ja ja
» Layout-Farben änderbar nein ja

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