Backup – was ein Quatsch

Von wegen Quatsch. Aber man ist immer erst hinterher schlauer. In dem Fall waren wir wenigstens ein bischen schlau und hatten ein Backup parat – aber nie den Ernstfall geprobt. Das Wiederherstellen war dann eine Herausforderung!

Vor Kurzem war mobilewelten.net weg, einfach nicht erreichbar – nach Aufruf der URL stand man im Installationsmenü von WordPress, das wars.
Nach kurzer Panik die Erleichterung, ich habe ja schliesslich immer automatisch Backups machen lassen. Alles kurz wieder einspielen und fertig. Nur wie? Ich kam ja an das Plugin BackWPup nicht mehr ran, da die Seite weg war. Und wie jeder weiss, steckt ja die eigentliche WordPress-Seite nicht in den Files auf dem Webserver (mit FTP erreicht man da gar nichts!) sondern in der SQL-Datenbank. Ein kurzer Blick in die SQL-DB über den Provider ergab: leer, geputzt, nix drin.

Also erst einmal Untersuchung der Backup-Dateien (was wurde überhaupt gesichert?), intensive Netz-Recherche, das Klammern an diverse Links die Hilfe versprechen und lesen, ausprobieren, lesen, ausprobieren, …
Irgendwann gab es dann den entscheidenden Hinweis mit der Installation eines SQL-Admintools, welches auch in der Lage war, grössere Dateien zum Wiederaufbau der Datenbank zu importieren (bis dahin waren alle Bordmittel an Timeouts wegen der Dateigrösse gescheitert). Ab da war es dann eigentlich nicht mehr schwierig.

Das Plugin BackWPup kann ich uneingeschränkt empfehlen, es hat seine Arbeit getan und sichert jetzt sogar in noch kürzeren Abständen ständig unserer Seite und den SQL-Export in eine Dropbox. Allerdings brauche ich diesen Aufreger nicht noch einmal. Die aufsteigende Panik, es könnte zum Schluss trotz der Backups doch nicht klappen, treibt einem Schweissperlen auf die Stirn – und vor allem: was sage ich dann der aktiven Bloggerin?!

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